| Manchmal braucht es mehr als Glück aus einer gefährlichen Situation herauszukommen, wir hatten die Hilfe von Engeln. Bei dem Versuch den Leuchtturm am Kap Arnaoutis auf der Akamas Halbinsel zu erreichen, blieben wir weit abseits jeglicher
erreichbarer Hilfe mit unserem gemieteten Geländewagen im Sand liegen.
Im leichten Schwemmsand wurde der Wagen aus der Spur getragen immer langsamer und grub sich bis zum Bodenblech ein. Mit Treibholz und großem körperlichen Einsatz
gelang es uns den Wagen frei zu bekommen und auf festerem Untergrund zu gelangen. Wir trafen die Entscheidung umzukehren, um die Sandgrube zu umgehen, schlugen wir einen Bogen um die Schwemmsandgrube, doch der Sand daneben verschlang uns noch schlimmer. Er hatte doch so fest ausgesehen. Verzweifelung machte sich breit, denn wir hatten seit zwei Stunden kein Auto mehr gesehen.
Claudia fing nun wieder an das Auto auszugraben. Ich wollte mir die Strecke in Richtung Kap mal ansehen um zu entscheiden ob wir dort besser fahren konnten und ob es dort vielleicht einen Weg gab. Von weitem sah es aus als führe ein Weg den Hang hinauf, auf die Schotterpiste die uns an diesen Strand gebracht hatte. Dann nachdem ich ca. 10 Minuten gelaufen war, sah ich eine Staubwolke. Das musste der Geländewagen gewesen sein, den ich vor zwei Stunden in Richtung Kap habe fahren sehen. Wild winkend und Hilfe rufend stolperte ich durch das Gelände. Im letzten Moment hat mich jemand aus dem Auto gesehen. Sie bleiben stehen und steigen aus.
Durch einen tiefen Graben erreiche ich die lieben Menschen, die mir sofort Ihre Hilfe anbieten. Sie nehmen mich in Ihrem Wagen mit und bieten mir sofort ein Eiswasser an. Tut das gut. Keine Sorge, wir holen euch dort raus. Ich bin so froh und Claudia erst mal, als ich mit einem anderen Wagen zurückkomme. Die vier lieben Menschen versorgen auch Claudia und unseren Sohn Luca mit Wasser. Claudia hat derweil eine Bretterpiste genau in die richtige Richtung gebaut. Rückwärts fährt unser Retter auf Abschleppseil Reichweite an uns heran. Mit vereinten Kräften gelangt unser Suzuki Vitara am Haken des Isuzu Troopers wieder auf den festeren Untergrund. Claudia ist so froh, als die Retter uns anbieten vor uns her zu fahren, bis wir die Schotterpiste wieder erreichen. Mit richtig Speed geht es jetzt über die Stelle an der wir zum ersten Mal Probleme hatten. Ich war zwei Stunden zuvor einfach zu langsam geworden. Gestoppt haben wir erst wieder auf der, uns jetzt, wie einer Autobahn vorkommenden Schotterpiste, an einem Brunnen, an dem wir uns jetzt auch ein bisschen waschen konnten. An diesem Brunnen haben wir auch das gemeinsame Foto gemacht, dabei stand die Kamera auf der Haube des Troopers. Wir hatten mehr als Glück, wir hatten
Hilfen von Engeln, bemerkte Claudia und diese Engel heißen: Skevie , Constantinos, Sozos und Marina. Gott schütze euch, wohin ihr auch geht ...
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Sometimes, in dangerous situations, it needs more than luck, to come out. We´ve got the help of angles.
To reach the Lighthouse of Cape Arnaoutis on the Akamas peninsula, we rented an all-terrain-car, an drove on gravel-tracks. So we get to a beach, from where only a sand-track pointed in the right direction. After 4 kilometers we got trouble. The car was carried out of the track into silt and dug itself up to the ground-sheet metal.
With driftwood and big physical effort, we got the car free and reached more solid ground. We made the decision to turn the car and go back. In order to avoid the silt we drove a bow around the sandbox, however the sand beside engulfed us even more badly, he looked so solidly. We began to fear, because we had seen no car since two hours or more.
Claudia began to dig out the car again. Meanwhile I decided to have a closer look to route towards the cape, it seemed to be more solid. From my place it looked like there was a gravel-track up the hillside, maybe out of the sand. Then after I went approximately 10 Minutes, I saw dust, like a car would make it on Sand. Could it be, that this was the Isuzu Trooper I saw 2 hours before, heading for the Cape. Yes it was.
I began to run and waved my hands, I cried for help. However they saw me, they stoped. I stumbled through the terrain, reached them and told our story. They offered me a seat in the front and a cup of ice-water, and we drove down to the beach. The driver of the car said: "Calm down, we`ll get you out of this". You can believe me, Claudia was more than glad to see me, coming back with another car. She and my little son Luca, aged 4, got also cold water.
During my absence, Claudia had build a driftwood-track exactly in the right direction. So our saviors could drove backwards on this track and we fastened a towrope beetween our cars. With united strengths we reached more solid ground with our Suzuki Vitara at the hook of the Trooper. Claudia was so glad that our Saviors now offered to guide us out of the sand until we reach the gravel-track again. With much more Speed we drove through the Silt where we got the problems first. I had become simply too slow two hours before. Without any Stop we reached the garvel-track wich seemed to us like a higway now. We stoped together at a well, where we could fill up our bottles an wash the sand out of our hair. There we took this photo, while the camera stood on the Cowling of the Isuzu. "We had more than luck", Claudia said,"we had help from above".
On the Photo you can see them, "The Angels from Akamas" named Skevie, Constantinos, Sozos and Marina. God bless you, where ever you go ...
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