-Leuchttürme Ile de Brehat
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Leuchtturmliste Frankreich
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Die wunderschöne Insel Ile de Brehat an der bretonischen Nordküste läd zu einem Besuch ein. Gut ausgeschilderte Wanderwege ziehen sich durch die kleinen Ansiedlungen und durch die wunderbare Natur der Insel, mit Palmen, Agaven und Mimosen und alles was sonst noch so wächst und blüht; dies alles verströmt einen wunderbaren ganz eigenen Duft. Die Insel ist von 86 kleinen Eilanden und Klippen umgeben, diese machen eine genaue Navigation notwendig, weshalb man auch viele Leuchttürme und Leuchtfeuer in der umgebung findet.
Phares de Ile Brehat
Feu de Paon
Phare de Rosédo
Les Heaux de Bréhat
Men-Joliguet
Leuchtturm Beg Leger
Technische Daten:
Int. Ord. Nr.:  A1740
Feuerhöhe:  22 m
Bauwerkshöhe: 12 m
Kennung: F WRG
Tragweite: W/R/G 12/9/8 sm
In Betrieb seit: 1952
Feu du Paon - Ile de Bréhat - 48º52.0'N 002º59.2'W
Der heutige Turm wurde 1952 in Betrieb genommen und ersetzte ab da den am 4. August 1944 zerstörten Turmes. Das Leuchtfeuer des Pfaues, nichts anderes heißt Feu de Paon, ist automatisiert und kommt ohne Leuchtturmwärter aus. Der Turm wurde aus rosa Granit von Bréhat und Ploumanac'h gebaut; von hinten kann man ihn aus einiger Entfernung kaum vom umgebenen Fels unterscheiden. Auf der dem Meer zugewandten Seite ist der Turm weiß gestrichen und mit seinem Namen als Aufschrift gekennzeichnet.
Technische Daten:
Int. Ord. Nr.:  A1742
Feuerhöhe:  29 m
Bauwerkshöhe: 13 m
Kennung: Fl W 5s
Tragweite:W 20 sm
Baujahr: 1952
Phare de Rosédo - Ile de Bréhat - 48º51.5'N 003º00.3'W
Der Vorgänger des heutigen Leuchtturmes von Rosedo wurde 1860 gebaut, wurde jedoch im Kriege zerstört. Der heutige Turm wurde in den Jahren 1947 - 1948 erbaut. Die in der Optik befindliche 180 Watt Halogenbirne macht eine Tragweite von 20 Seemeilen (ca. 37 km) möglich. Hier kann man noch Leuchtturmwärter werden, der Turm ist nicht automatisiert, wie schön.
Technische Daten:
Int. Ord. Nr.:  A1738
Feuerhöhe:  48 m
Bauwerkshöhe: 57 m
Kennung: Oc(3)WRG 12s
Tragweite: W/R/G 13/10/10 sm
Baujahr: 1840
Les Heaux de Bréhat - 48º54.5'N 003º05.2'W
Von 1836 bis 1839, nach Plänen des Ingenieurs Léonce Reynaud erbaut, nahm der Leuchtturm Heaux de Brehat seinen Dienst am 1. Februar 1840 auf. Er war nach dem Leuchtturm du Four, der zweite französiche Leuchtturm der im Meer auf einem Felsenriff gebaut wurde, so steht der Turm während der Flut im Wasser. Das Felsplateau befindet sich ca. 10 km nordwestlich der Insel Brehat . Die Optik mit 500 mm Brennweite wird von einer 180 Watt Halogenlampe beleuchtet. Seine Kennung, Oc(3) WRG 12s, ein festes weißes Licht mit roten und grünen Sektoren wird alle 12 Sekunden 3 mal kurz verdunkelt. 1944 wurde der Turm von deutschen Truppen regelrecht enthauptet. Die auf dem Rückzug befindlichen Soldaten entschieden sich dafür den Turm nicht komplett zu sprengen und sprengten nur die Laterne. Damit entging dieser Turm dem Schicksal der völligen Zerstörung, das so viele Türme in Frankreich erlitten. Beim Wiederaufbau wurde der Turm um 10 Meter erhöht und eine neue Laterne aufgesetzt. 1982 wurde der Turm automatisiert, seitdem fristet auch er sein Dasein ohne Wärter. Auf Grund seier isolierten Lage, läßt der sich auch leider nicht besichtigen. Am Bau des Leuchtturmes waren zeitweise 60 Arbeiter beteiligt. Auf Grund der schwierigen Arbeitsbedingungen kam es oft zu Streiks. Die vorkalkulierten Kosten wurden überschritten, die zu zahlenden Löhne und Transportkosten, waren nicht richtig berechnet worden. Die erste Grundsteinlegung mußte Verschoben werden, denn ein Sturm hatte die Vorbereitungen dazu, zu nichte gemacht.
Technische Daten:
Int. Ord. Nr.:  A1744
Feuerhöhe:  8 m
Bauwerkshöhe: 6 m
Kennung: Iso WRG 4s
Tragweite: W/R/G 13/10/8 sm
Men-Joliguet - Ile de Bréhat - 48º50.2'N 003º00.2'W
Ein typisches kleines Feuer wie es auf vielen Felsen in der Bretagne zu finden ist. Sie warnen vor Felsen und leiten die Schiffe in Häfen. Das gelb schwarze Feuer unmittelbar vor dem Port Clos der Ile de Brehat gelegen, leitet er die Ausflugsboote von Pointe d'Arcouest und St. Quay Portrieux zur Insel.
Claudia & Mike Hovorka
Letzte Änderung 25.03.2005