-Phare Pointe du Millier
48°06'N 4°28'W
Phare Pointe du Millier
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Technische Daten:
Feuerhöhe:  34 m
Bauwerkshöhe: 8,5 m
Kennung: ISO 6s
Tragweite: 16 w / 12r /11g SM
Baujahr: 1880

1880 wurde dieser niedliche Leuchtturm in Dienst gestellt. Das Haus ist wie in der Bretagne üblich aus Granit erbaut und das Dach mit Schiefer gedeckt. Der Entwurf der Bauform ist mit der des Leuchtturms Beg Léger identisch. Die Feststehende Linse zeigt ein weißen Licht alle 6 Sekunden dann ist sie 6 Sekunden abgedunkelt. Eine solche gleichmäige Verteilung von Hell- und Dukelphasen, nennt man auch Isophase. Bei guten Sichtbedingungen beträgt die Tragweite des weißen Lichtes ca. 31,5 km. Bis 1965 wurde der Turm mit Petroleum betrieben, dann wurde er auf Elektrizität umgestellt. Das Petroleum wurde auf den Rücken von Maultieren zum Turm gebracht, da es keine Straße zum Leuchtturm gab. Die Wasserversorgung für die Wärter wurde Anfangs durch eine Zisterne sichergestellt, die das Wasser der Dächer aufnahm. Das Wasser jdoch war durch die Nähe zum Meer oft salzig und in Trockenperioden mußte Wasser in Tankwagen zum Turm gebracht werden. Diese Aufgabe übernahm die Strassenbauverwaltung in Brest. Bis 1974 war der Turm mit einem Leuchtturmwärter besetzt, dessen Aufgabe neben der Betreuung des Turmes auch die Meldung jeglicher Vorkommnisse in der Bucht von Douarnenez, die Richtung und Stärke des Windes, Gezeiten, Sicht und Niederschläge zu dokumentieren, war. Der Leuchtturm wurde 1993 komplett automatisiert.

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Das kleine Häuschen sieht von weitem garnicht wie ein Leuchtturm aus ... na, aber auf der anderen Seite, wie auf den Fotos weiter oben zu sehen, kann man doch von einem kleinen Türmchen sprechen. Der traumhafte Blick auf die Bucht ist bei diesem Leuchtturm inklusive.
Claudia & Mike Hovorka
Letzte Änderung 15.06.2005
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